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„Der bewegte Koffer- den bevægede Kuffert“ | Deutsch-dänisches Künstlerprojekt in St. Nicolai | Sinn (t) Flut

„Der bewegte Koffer- den bevægede Kuffert“ | Deutsch-dänisches Künstlerprojekt

SINT       FLUT 

            SINN

Symposium    9. bis 16. Juni

Ausstellung     9. Juni – 7. Juli

 

St. Nicolai-Kirche Eckernförde

Kirchplatz 2

 

Öffnungszeiten

Täglich 14:00 – 16:00 Uhr 

Mi und Sa auch 11:00 - 13:00 Uhr

 

Die Ausstellung wird am Sonntag, 16. Juni, um 15 Uhr mit einem Grußwort von Sybilla Nitsch, SSW und einer Einführung von Pastor Homrighausen feierlich eröffnet. Jana Nitsch, Musikerin und Künstlerin aus Lübeck, singt eigene Kompositionen. 

 

Besondere Veranstaltungen: 

Freitag, 14. Juni, 15 bis 17 Uhr: Druckwerkstatt für Kinder und Eltern mit Tine Secher und Claudio Bannwart 

Samstag, 15. Juni, 12 Uhr: Musikalisches Programm mit Sonja Wilts (Gesang und Flügel) zum Thema der Ausstellung.

Donnerstag, 20. Juni, 14:30 Uhr: Künstlerführung von Silke Lazarevic durch die Ausstellung

 

Das deutsch-dänische Projekt „Der bewegte Koffer – den bevægede Kuffert“ arbeitet erfolgreich seit vielen Jahren grenzüberschreitend zwischen den Ländern, wie auch zwischen Angewandter und Bildender Kunst und stellt sich in den jährlichen Symposien jeweils neuen Themen an unterschiedlichen Orten in Dänemark und Deutschland.

2024 findet das Symposium zum hochaktuellen Thema Sinn (t) Flut in der St. Nicolai-Kirche in Eckernförde statt.

Im vergangenen Jahr gab es an der gesamten deutsch-dänischen Ostseeküste erneut ein großes Hochwasser. Fluten und Überschwemmungen nehmen weltweit zu, der Klimawandel ist allgegenwärtig. Kunst kann in einer Zeit bedrohlicher Nachrichten eine thematische Auseinandersetzung jenseits der Worte, Mahnungen und Überreizung anbieten. 

Der Gemeindepastor Dirk Homrighausen bietet als teilnehmender Gast im Symposium einen fundierten Diskurs an. Die Gruppe arbeitet erstmals in einer Kirche und ist sich der besonderen Bedeutung und Geschichte des historischen Raums bewusst. 

Die 14 Teilnehmenden arbeiten bereits seit einem Jahr zu dem Thema und bringen je ein Werk mit. Die Ergebnisse aus dem Symposium werden in die dann bereits bestehende Ausstellung mit aufgenommen. 

Während des Symposiums arbeiten die Künstler:innen vor Ort und stehen auch zum Gespräch bereit.

Teilnehmende Künstler*innen

Claudio Bannwart        DK/Grafik

Katharina Böttcher       D/Keramik           

Susanne J. Koch            D/Keramik

Eva Koj                          D/Keramik

Silke Lazarević              D/Goldschmiedin         

Parul Modha                DK/freie Kunst

Tine Secher                  DK/Keramik                                              

Mia Sloth-Møller          DK/Malerei         

Astrid Schessner           D/Tischlerin                  

Klaus Titze                    DK/Korbflechter  

Maria Tsoskugnoglu     DK/Goldschmiedin       

Fabian Vogler               D/Bildhauer

Jared Bartz                   D/Bildhauer  

Dirk Homrighausen    Pastor St. Nicolai-Kirche        Gast

Mehr Informationen zur Künstlergruppe - hier klicken

 

„Die Welt hat in Wahrheit nicht noch mehr Beschleunigung nötig. Sie braucht zwischendurch ein Bett, um sich auszustrecken, damit ihre Seele sich erholen kann. Gibt es denn so etwas wie Kultur außerhalb des Gleichgewichts von Pflicht und Muße? Ist der kultivierte Mensch nicht einer, der über genügend Zeit verfügt?“                             Sheik Hamidou Kane